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13.000 Kilometer nach Osten - neue Tour von Thomas Meixner


Am 1. April 2010 startete der Wolfener Extremsportler Thomas Meixner unmittelbar von den Stadtwerken Wolfen zu einer Fahrt – selbstverständlich mit dem Rad – nach Wladiwostok.
Für dieses neue Abenteuer hat der Weltenradler folgende Etappen eingeplant:
Zunächst geht’s nach Polen und in die schönste Stadt dieses Landes – Krakow. Dann soll die Grenze zur Ukraine überfahren werden, in Lów (Lemberg) wird schließlich kurz Station gemacht. Von dort aus führt die Route südlich in Richtung Bukowina und schließt einen Abstecher nach Moldawien ein. Das wäre das 88. Land, durch welches der Wolfener radelt.
Nun soll es weiter in östlicher Richtung zum Donzbecken und nach Wolgograd gehen. Anschließend will Meixner das Kaspische Meer aufsuchen und den Norden von Kasachstan durchqueren.

Zurück nach Russland führt die Reise mit dem Fahrrad durch die sibirischen Metropolen Nowosibirsk, Krasnojarsk, Tschita, Chabarowsk bis nach letztlich Wladiwostok. Den östlichsten Punkt der Tour will Meixner spätestens Anfang September erreicht haben, um der dann beginnenden sibirischen Frostperiode zu entgehen.
Von Wladiwostok aus will Thomas Meixner die etwa 6 tägige Rückreise nach Moskau mit der Transsibirischen Eisenbahn antreten. Dort steigt er wieder auf sein Rad und startet gen Riga, der Hauptstadt Lettlands. Die vorletzte Etappe nach Deutschland wird mit einer Fähre absolviert. Der allerletzte Abschnitt, voraussichtlich von Rostock oder Kiel, nach Wölfen wird wieder zünftig per Rad bewältigt.
Zu dieser neuen Herausforderung sagt der wahrscheinlich am weitesten gereiste Bürger aus Bitterfeld-Wolfen: „Ich bin gut vorbereitet, obwohl es bis zum Schluss spannend war - die letzten Visa habe ich erst am 25. März erhalten. Natürlich hoffe ich auf viele neue Erlebnisse und Impressionen, die ich anschließend in einem Dia-Vortrag verarbeiten kann."
Verabschiedet wird der Pedaleur von der stellvertretenden Oberbürgermeisterin von Bitterfeld-Wolfen, Claudia Vogel und dem Geschäftsführer der Stadtwerke Wölfen GmbH, Hans Tilo Winkelmann. Dazu sagt der Repräsentant der Stadtwerke: „Es ist schon zur Tradition geworden, dass wir Thomas Meixner verabschieden. Alle Bürgerinnen und Bürger der Region wünschen ihm alles Gute und hoffen auf eine glückliche und gesunde Rückkehr Anfang Oktober hier an gleicher Stelle.

Wie immer geht eine Flasche des Wolfener ENERGY-M-Powerdrinks mit auf die Reise. Die Stadtwerke und Thomas Meixner haben eine Gemeinsamkeit - wir stecken voller Energie."

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